Oh, der hier ist zu meinem Lieblings-Funfact avanciert:

Hieroglyphen – es ist, was es ist

Im Alten Ägypten entstand Schrift über Hieropglyphen. Zunächst bedeuteten sie, was sie darstellten. Eine Nase war eine Nase. Später bekam diese mehr Bedeutung. Irgendwann setzte man die Laute der jeweiligen Hieroglyphen zusammen, um neue Worte zu bilden, aber das ist eine andere Geschichte

Nachdem Nase nur Nase bedeutete, entwickelte sich die Bedeutung weiter. Die Hieroglyphe stand dann auch für »riechen« (logo), aber auch für »sich freuen« oder aber auch für »sich widersetzen, ungehorsam sein«. Na wenn das mal nicht Psycho-Aromatherapie vom Feinsten ist!

 

Der Lebensatem

Der Funfact geht weiter: In Darstellungen konnten andere Zeichen in der Nähe der Nase platziert werden – beliebt war dabei das Ankh, das gern direkt unter die Nase gehalten wurde. Bedeutung: Mit dem Ankh hauchte man den Lebensatem ein. Andere Zeichen an der Nase zeigten an, dass diese in Verbindung mit Leben und Atem standen.

Nase ab

Funfact Teil 3: Dass der großen Sphinx von Gizeh die Nase fehlt, ist ja weithin bekannt. (Das war natürlich Obelix.) Es taucht aber bei Statuen des Alten Ägypten so überdurchschnittlich oft auf (selbst bei sehr flachen Reliefs, wo sie nicht einfach hätten abbrechen können), dass dies kein Zufall der Zeit sein kann.

Solche Abbilder von Göttern und Co enthielten der Altägyptischen Auffassung nach zumindest einen Teil der Seele jener Gottheit. Die Nase abzuschlagen, nahm ihnen den Lebenshauch, sie »erstickten«. Wenn ein neuer Herrscher kam und die alten Ikonen zerstören wollte, brauchte also nicht das ganze Abbild zerstört werden, sondern nur die Nase.

In anderen Zeiten zermeißelte man nur den Inschriftnamen. Darin findet sich die wichtige Botschaft, dass im Namen Kraft steckt. In jedem Wort steckt sie. Und wird der Name gestrichen, schwindet seine Bedeutung…

Woah, war das ein Funfact oder was?

 
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